Laut einer Studie von Juniper Research werden im Jahr 2035 85 % des Stablecoin-Transaktionsvolumens auf internationale Business-to-Business-Zahlungen (B2B) entfallen. BTC stagniert bei 76.000 US-Dollar, wodurch sich Möglichkeiten für Funding Rate Arbitrage ergeben. Insbesondere bei CHIP und WLD weiten sich die Spreads zwischen den Börsen aus.
Auswirkung auf Delta-Neutral-Strategie
Für Delta-neutrale Händler sind die Nachrichten über die zunehmende Akzeptanz von B2B-Stablecoins indirekt von Vorteil. Sie wirkt sich zwar nicht direkt auf das Delta ihrer Positionen aus, stärkt aber die allgemeine Gesundheit und Stabilität des Kryptowährungs-Ökosystems, was für die langfristige Tragfähigkeit von Delta-neutralen Strategien entscheidend ist. Der Schlüssel liegt darin, die erhöhte Liquidität und Stabilität zu nutzen, um Arbitrage-Möglichkeiten zu verbessern.
Derzeit sollte der Fokus auf der Ausnutzung von Funding Rate Diskrepanzen bei Coins wie CHIP und WLD liegen. Ein Delta-neutraler Ansatz würde beinhalten, die Preisbewegung des zugrunde liegenden Vermögenswerts abzusichern und gleichzeitig die Funding Rate Differenz zu erfassen. Dies beinhaltet typischerweise das Eingehen entgegengesetzter Positionen an verschiedenen Börsen oder in verschiedenen Märkten (z. B. Spot vs. Perpetual Futures).
Szenarioanalyse
ADivergenz-Erweiterung
Wenn die Akzeptanz von B2B-Stablecoins schneller als erwartet zunimmt, könnte dies zu einer erhöhten Nachfrage nach bestimmten Stablecoins an bestimmten Börsen führen. Diese erhöhte Nachfrage könnte die Funding Rates an diesen Börsen in die Höhe treiben und die Arbitrage-Möglichkeiten erweitern. Wenn sich beispielsweise der Funding Rate Spread von CHIP zwischen MEXC und Hyperliquid auf 1 %/Tag (APR 365 %) erhöht, könnte eine aggressivere Arbitrage-Strategie mit höherer Hebelwirkung rentabel werden.
BUmkehrrisiko
Eine plötzliche Veränderung der Marktstimmung, ausgelöst durch unerwartete regulatorische Nachrichten oder einen großen Börsen-Hack, könnte zu einer raschen Auflösung von gehebelten Positionen führen. Wenn der Fear & Greed Index auf 20 (Extreme Angst) fällt, könnten viele Händler ihre Short-Positionen auf Hyperliquid und ihre Long-Positionen auf MEXC gleichzeitig schließen, was zu einem Zusammenbruch des Funding Rate Spreads und möglicherweise zu Liquidationen führen könnte. Um dieses Risiko zu mindern, sollten Sie enge Stop-Loss-Orders setzen und die Marktstimmung genau beobachten.
Trading-Empfehlung
Einstieg
EmpfohlenHebel
Mittel (2-3x)Erwägen Sie CHIP- und WLD-Funding Rate Arbitrage zwischen MEXC (Long) und Hyperliquid (Short) mit moderater Hebelwirkung. Überwachen Sie die Marktstimmung und setzen Sie enge Stop-Loss-Orders, um potenzielle Umkehrrisiken zu managen. Seien Sie nicht gierig - kleine, konstante Gewinne sind der Schlüssel zur Arbitrage.